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Wandern in Brasilien ist Abenteuer
in einem geschützten Nationalpark des atlantischen
Regenwaldes. Dabei streifen Sie auch durchs Dickicht
historischer Goldgräberstädte, wandern auf
sicherem Boden wertvoller Schätzen, lauschen neuen
Landesklängen und atmen Brasiliens Kunst ein.!
Reisebeginn
in Brasilien für 2012
22/03 29/03 19/04
26/04 17/05 24/05 14/06
21/06
05/07 12/07 02/08 16/08
19/09 27/09 04/10 18/10
Das ist neu:
Wir wandern durch das Edelsteingebiet
von Minas Gerais und auf historischen Sklavenwegen.
Die Fährte des Mähnenwolfs
führt von der freien Wildbahn direkt vor unser
Objektiv.
Diamant, Smaragd, Topas und Gold
Wir fahren zur Quelle dieser Bodensschätze.
Diamantina, Ouro Preto und Congonhas
Weltdenkmal der UNESCO gleich 3x.
Die VESPERATA in Diamantina
das musikalische Erlebnis auf den barocken Balkonen
der Altstadt kennen bisher nur Einheimische.
CONFINS DIAMANTINA
ITABIRA NOVA ERA CARAÇA
ANTONIO PEREIRA MARIANA
OURO
PRETO CONGONHAS
CONFINS
1. Tag Donnerstag
CONFINS
Ankommen früh, Mittagessen unterwegs und 300 km
Fahrt nach Diamantina.
2. Tag Freitag DIAMANTINA
Wandern 4 Stunden (Sklavenweg) morgens Hotel
ausruhen Mittagessen - Stadtbesichtigung nachmittags.
3. Tag Samstag DIAMANTINA
Wandern 2 Stunden zur Diamantmine mit Schürfunterricht
für Gold und Diamanten mit lokalen Schürfern
(garimpeiros) Mittagessen freier Nachmittag
zum Ausruhen für das Abendprogramm. Abends Teilnahme
am musikalischen Höhepunkt dieses Wochenendes,
der VESPERATA. Inmitten des versammelten, einheimischen
Publikums dirigieren zwei Maestros von unseren Tischen
aus, das auf den Balkonen der historischen Wohnhäuser
der Altstadt Diamantinas verteilte Orchester. Mit Leidenschaft
verführen Serenaten und brasilianische Volkslieder
das Publikum bald zum Mitsingen der großen Klassiker
und Musikerfolge. Diesen Leckerbissen gab es bisher
noch auf keiner Brasilienreise!
4. Tag Sonntag DIAMANTINA
Ein Handarbeitsmarkt in einer kleinen Seitengassen vereint
Kaffee und hausgemachte Backwaren jeden Sonntag morgens.
Abfahrt nach dem Mittagessen. Unendlich scheinende Eukalyptuswälder
begleiten uns auf einer Reise von 300 km bis Itabira.
Hier beginnt die Smaragdader, die sich 30 km lang bis
Nova Era erstreckt und zwischen den beiden Städten
die einzigen Minen dieses grünen Edelsteins im
Bundesstaat Minas Gerais verbindet. Übernachtung
und Abendessen auf einem Bauernhofhotel.
5. Tag Montag ITABIRA
Am Morgen kurze Fahrt in Richtung Nova Era. Wir stapfen
durch das in der Sonne glänzende, pulverige Muttergestein
einer Smaragdmine. Wir sind in CAPOEIRANA, der Smaragdminensiedlung
angekommen, die in den 80er Jahren entstand. Unter der
Erde werden die Stollenabgrenzungen streng bewacht und
kettenverriegelte Tore verhindern unterirdische Übergriffe
smaragdhungriger Nachbarn. In diese Stollen führen
senkrecht abgerollte Stahlseile die Minenarbeiter zu
den begehrten Steinen und das Rohgestein wird auch so
aus der Mine gebracht. Hier ergibt sich für Minen-Insider
die einzigartige Gelegenheit an die Quelle der grünen
Hoffung, des begehrtesten Edelsteins Brasiliens zu kommen.
Wer am Schachteingang auf die Rückkehr der tapferen
Garimpeiros unserer Gruppe wartet, wird bald von Smaragden
und ihren Anbietern umringt sein. Sammlerstücke
und Rohware zum Schleifen wandern ebenso
wie das Ringlein im Kinderspiel von einer Hand
zur andren.
Mittagessen unterwegs und Weiterfahrt nach CARAÇA
140 km und 2 Stunden Fahrt hinein in ein Naturschutzgebiet
sind wir im Wanderparadies angekommen. Abendessen
im Festsaal, und gleichzeitige Fütterung des Mähnenwolfs
auf den Klosterstufen. Alle warten still und gespannt,
ob auch heute das tapferere männliche Tier zuerst
der Einladung des Priesers folgt, der guará,
guará, vem (komm) guará! in das
Dunkle der Nacht hineinruft. Der lobo guará
lebt als Familientier und bewohnt das Weite des Naturschutzgebiets,
welches das Kloster umgibt.
6. Tag Dienstag CARAÇA
Dieses Kloster aus dem 19. Jahrhundert war bis 1965
ein Internat, das für seine hohe Qualität
bekannt war und berühmte Politiker als Schüler
hatte. Der erste Kaiser Brasiliens, Pedro I. fand hier
ebenso Quartier, wie sein Sohn mit seiner Gemahlin bei
einer späteren Reise. Zwischen den Wanderungen
lohnt sich der Besuch des kleinen Museums, wo die Intarsien
des kaiserlichen Wappens die Betten von Dom Pedro II
und Theresa Christina schmücken. Diese malerische
Landschaft zeigt deutlich den Übergang vom atlantischen
Regenwald (mata atlântica), der oberhalb von 1200
m zum serrado-Wald wird. Dieser niedrige
Baumwuchs verbirgt eine reiche Vielfalt an Formen und
kleinen Blüten, die uns erst beim Wandern, Verweilen
und Bewundern seine ganze Pracht und Fülle mitteilt.
Hier ist Vollpension, alle Mahlzeiten sind inklusive.
7. Tag Mittwoch CARAÇA
Am Vormittag nehmen wir mit den letzten Spaziergängen
Abschied von diesem Schatz der Natur. Nach dem Mittagessen
läßt uns die Fahrt durch Abbaugebiete in
Richtung Ouro Preto keinen Zweifel: wir sind im Eisenen
Viereck, der reichsten Eisenerzproduktion des Bundesstaates.
Von hier pumpt man Eisenerz mit Wasser durch ein 400
km langes Rohr bis zur Küste und wir erfahren Interessantes zur Hauptaktivität dieses Wirtschaftsgebietes.
2 Stunden später erreichen wir Antônio Pereira,
ein Tagbau im Bezirk von Ouro Preto wo der Imperialtopas
gefunden wird. Stolz zeigen uns die Schürfer, was
ihre Arbeit mit Pickel und Spaten zuletzt ans Tageslicht
brachte. Mit großer Vorsicht werden die gelb-
bis rotfarbenen Kristalle aus dem weichen Muttergestein
gelöst um von hier an Sammler, Schleifer verkauft
zu werden. Zwei der schönsten Kristalle dieser
Mine werden wir im Mineralienmuseum von Ouro Preto bewundern
können.
Nach einer kurzen Fahrt besuchen wir Mariana, den ersten
Ort der Golgräbergeschichte schrieb. Wie die 1701
von Arp Schnitger in Deutschland gebaute Orgel ihren
Weg hierher in die Kathedrale fand, erzählen wir
Ihnen ausführlich während eines Spaziergangs
durch die Altstadt. Noch 12 km und wir erreichen am
frühen Abend Ouro Preto.
8. Tag Donnerstag
OURO
PRETO
Heute lernen wir die reichste Stadt des 18. Jahrhunderts
kennen. Hier ist der Altstadtcharakter in einzigartiger
Qualität erhalten geblieben.
Gold, Aleijadinho und Tiradentes 3 Begriffe prägen
sich mit Ouro Preto für immer in unsere Erinnerung
ein: Wirtschaft, Kunst und Politik.
Die Bedeutung dieses Zusammenwirkens faszinieren beim
Erzählen und Zuhören und waren dafür
verantwortlich, dass die UNESCO bereits 1980 Ouro Preto
als allererste Stadt Brasiliens zum Weltkulturerbe der
Menschheit erhoben hat.
9. Tag Freitag
OURO
PRETO
Der Weg zur höchsten Bergspitze, der 1796
m hohe Pico da Itacolomi hat auch geschichtliche Bedeutung.
Als das Schwarze Gold (Ouro Preto) erstmals Ende des
17. Jhdts. im Tripuí-Fluss gefunden wurde erinnerten
sich Abenteurer nur an diese markante Felsenspitze und
Dank deren Beschreibung konnte die Stelle wiedergefunden
werden. Das war 1680 der Beginn der Goldgräbergeschichte
von Ouro Preto. Am Vormittag wandern wir 3 Stunden hinauf
und fahren zum Mittagessen zurück in die Altstadt.
Anschließen ist etwas Zeit für einen Einkaufsbummel
bevor wir zur benachbarten Goldmine da passagem
fahren. Es ist der letzte Abend den wir gemeinsam in
Ouro Preto verbringen und bei einem gemeinsames Abendessen
gibt es noch eine Überraschung für alle, die
für Rio de Janeiro und ihre Sambaklänge vorbereitet
sein wollen.
10. Tag Samstag
OURO
PRETO CONGONHAS
CONFINS
Der Fahrt zum Flugplatz hat uns noch zwei Höhepunkte
reserviert. Wir besichtigen schlicht den bedeutendsten
Kunstschatz Brasiliens aus dem 18. Jhdt. Zu Aleijadinhos
letzten Meisterwerken zählen im Wallfahrtsort Congonhas
66 bemalte, holzgeschnitzte, lebensgroße Figuren,
die den Leidensweg Christi darstellen. Den Stiegenaufgang
zur Kirche zieren seine 12 Profeten aus Speckstein.
Nach weiteren 2 Stunden Fahrt halten wir am Stadtrand
von Belo Horizonte Stadtteil Pampulha. Hier begann der
Oscar Niemeyer in den 40er Jahren mit dem Bau der Franziskanerkirche
moderne Architekturgeschichte zu schreiben, die später
in Brasilia ihren Höhepunkt hatte. Die ungewöhnliche
Bauform mißfiel dem damaligen Bischof, der sie
nicht einweihte und so zur Skandalkirche von Belo Horizonte
werden ließ. Ankunft in Confins und Weiterflug
nach Rio de Janeiro zum Verlängerungsprogramm oder
Rückflug nach Europa.
11. Tag Sonntag (optional)
INHOTIM
Einen Wandertag mehr haben wir uns für alle aufgehoben,
die einmal im größten Garten eines Zeitgenössischen
Freiluftmuseums der Welt einen Spaziergang zu einem
Wandererlebnis machen wollten. Alle Medien berichten
darüber und Sie sollten diesen Eindruck auf jeden
Fall mitnehmen.
Für Anfragen und Informationen:
Tel: 55.31 - 3223-7484 e info@ouropretoturismo.com.br
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